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Herzlich willkommen

Die so! - Partei (Partei für Soziales und Oekologie) begrüßt Sie herzlich auf ihrer Internetseite. Wir laden Sie ein, sich über die Themen, die uns wichtig sind und über unsere Standpunkte zu informieren.

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 erreichten wir einen Zuwachs von 6,2 auf ca. 7% der Stimmen. Wir sind im Stadtrat mit vier Sitzen vertreten: Willy Fischer, Walter Raubaum, Michael König und Heidrun Funke.

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Sven Sladek schließt sich der so!-Partei an

Foto: so!-Partei

Sven Sladek, ehemals Landesvorsitzender der Piratenpartei, schließt sich ab sofort der so!-Partei und -Fraktion an. Lesen Sie, warum:

"Darum so!-Partei

Im September 2015 bin ich aus der Piratenpartei Deutschland ausgetreten. Akuter Anlass seinerzeit waren mal wieder Äußerungen von Landtagsabgeordneten und Bundesvorstandsmitgliedern mit denen ich mich einfach nicht mehr identifizieren konnte. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits im Vorfeld erhebliche Querelen auf Landes- und Bundesebene, welche das Ansehen der Partei massiv beschädigt haben.
Zur Kommunalwahl 2014 sind die Piraten in Soest mit einem Programm angetreten, welches primär von mir selbst geschrieben war, und den Wahlkampf haben wir mit Feuereifer geführt. Allerdings war es nicht möglich, gegen den Bundestrend nennenswert anzukämpfen und so haben die Piraten lediglich 1,9% erzielen können mit der Folge, dass ich allein in den Stadtrat eingezogen bin.
Dort saß ich von Anfang an neben der Fraktion der so!-Partei. Wer die Wahlprogramme zur Kommunalwahl der so! und der Piraten miteinander vergleicht, den sollte es nicht verwundern, dass mein Abstimmungsverhalten mit diesen sehr häufig übereinstimmte.
Nach meinem Austritt aus der darbenden Piratenpartei habe ich mich Walter Raubaum, Willy Fischer, Michael König und Heidrun Funke immer weiter angenähert, war häufiger bei den Fraktionssitzungen zu Gast und lernte auch den Rest der Partei kennen und schätzen.
Unsere politischen Ansichten, insbesondere über den Erhalt und die behutsame Entwicklung von Soest auf städtebaulicher Eben sowie ökologische und soziale Positionen stimmen größtenteils überein.
Als Einzelmandatsträger ohne personelle Hilfestellung meiner (ehemaligen) Partei war es schwierig, die Komplexität der kommunalen Verwaltung und Politik in Gänze zu erfassen. Niemand kann dieses breite Spektrum allein abdecken. Keiner kann alles und so konnte ich in der Vergangenheit von der breit gefächerten Kompetenz der so!-Fraktion ebenso profitieren wie diese, in deutlich geringerem Ausmaße, von meinen speziellen Kompetenzen im Bereich der Technik und Digitalisierung.
Insgesamt ist also diese Zusammenarbeit eine fruchtbare und der nächste logische Schritt – auch mit Blick darauf, dass ich während meiner Umschulung zum Erzieher noch weniger Zeit in die Ratsarbeit investieren kann – ist der Beitritt zu Partei und Fraktion der so!.
Eine Partei, die nur auf Kreisebene aktiv ist, birgt keinerlei Gefahr eines „Störfeuers“ einer darüber liegenden Gliederung. Hier ist alles nah und alle möglichen Konflikte können direkt ausgeräumt werden. Deshalb freue ich mich, die bereits laufende freundschaftliche Arbeit weiter ausbauen zu können."

Sven Sladek

CNG - Ein Kraftstoff mit Zukunft

Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de

Bei der Veranstaltung der so!-Fraktion am 21. Februar 2018 im Alten Schlachthof begrüßte Walter Raubaum die Anwesenden und übergab das Wort an Frau Birgit Maria Wöber vom CNG-Club.

Diese machte zunächst einmal klar, dass es sich bei CNG (Compressed Natural Gas) um einen Premium-Kraftstoff handelt, der mit 130 Oktan den herkömmlichen Kraftstoffen Benzin und Diesel deutlich überlegen ist. Außerdem verbrennt er sauberer. Der CO2-Ausstoß ist niedriger als beim Diesel, Stickoxyde spielen keine Rolle und auch der Ausstoß von Feinstaub und Rußpartikeln geht gegen Null.

Warum also wählen nicht viel mehr Kunden beim Kauf eines neuen Fahrzeugs ein Auto mit CNG-Motor? Am Preis kann es nicht liegen, denn der liegt etwa in derselben Größenordnung wie das entsprechende Dieselauto, CNG-Busse für den ÖPNV sind etwa um die Hälfte günstiger als Elektrobusse und die Kraftstoffkosten liegen zur Zeit deutlich niedriger als bei Benzin oder Diesel.
Häufig sind es vermutlich Informationsdefizite. Dagegen will der CNG-Club mit seinem Internetauftritt etwas unternehmen (www.cng-club.de).
Man kann also etwas für die Umwelt tun, muss nicht befürchten, dass man in Zukunft nicht mehr in die Innenstädte fahren darf und kann sogar noch Geld sparen.Auch die Stellungnahmen des Klimabeauftragten des Kreises Soest, Herrn Hockelmann und des Klimabeauftragten der Stadt Soest, Herrn Günther, waren entsprechend positiv. Herr Hockelmann machte deutlich: “Wenn wir die Klimaziele für das Jahr 2030 erreichen wollen, können wir nicht nur auf die Elektromobilität setzen, sondern es muss ein technikoffener Wettbewerb einsetzen. Also auch mit der Nutzung von CNG.“ Und Herr Günther führte aus:“ Bei der Stadt Soest sind wir mit der Nutzung der CNG-Fahrzeuge, von denen wir einige besitzen, sehr zufrieden.“ Auch der Vertreter der Fa. Kuchenmeister berichtete, dass der Shuttle-Verkehr zwischen der Produktion im Gewerbegebiet und dem Verteilungszentrum an der ehemaligen Zuckerfabrik mit dem CNG-LKW problemlos verläuft.
Frau Wöber führte noch aus:“ CNG-Fahrzeuge fahren auch mit Bio-Methan oder synthetisch hergestelltem Methan. (Power to Gas). Bio-Methan kann aus jedem organischen Stoff hergestellt werden. Z.B. stellt die Firma
VerBio Bio-Methan aus Stroh her. Dabei reichen 5 Ballen Stroh, um so viel Bio-Methan herzustellen, dass ein CNG-Auto etwa 10000 km, also etwa 1 Jahr lang damit fahren kann. Bei diesem Umwandlungsprozess wird das Stroh in Humus umgewandelt, der dann statt des Strohs dem Boden zugeführt werden kann.
Einvernehmlich wurde am Ende der Veranstaltung festgestellt: Es macht sehr viel Sinn, die CNG-Mobilität stärker zu fördern. Unternehmen, Handel und Verbraucher sind aufgefordert, beim Kauf oder Verkauf neuer Fahrzeuge das Thema CNG in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Walter Raubaum

Walter Raubaum seit 25 Jahren im Stadtrat

Lesen Sie den Artikel des Soester Anzeigers vom 7.10.2017:

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Bäume retten, bevor es zu spät ist!

 so! - Vorsitzender Willy Fischer zur geplanten Fällung gesunder Linden an  den Wällen

 Die so! unterstützt alle Anstrengungen, die dazu führen, dass die Bäume auf den Wällen erhalten bleiben. Als einzige Fraktion im Rat haben wir dem Wallentwicklungskonzept nicht zugestimmt, da für uns die fatalen ökologischen Auswirkungen (u.a. Fällen der Linden) für das Stadtklima und das Erscheinungsbild des Walles nicht tragbar sind. Wir haben deshalb auch den Erhalt der Bäume vor den Ausbau des Kattenturms gesetzt. Wir stehen für den Erhalt der alten Bäume und den Ersatz einzelner kranker Bäume durch Neuanpflanzung ein. Die Stadt lehnt dieses Konzept ab und stellte es überhaupt nicht als Alternative dar.

 (Foto: Soester Anzeiger)

 Jahrzehntelang ist die Stadt jedoch so vorgegangen, wie ich u.a. am Jakobitor jeden Tag sehen kann, wenn ich aus dem Fenster auf die wunderschönen Bäume schaue, die in meiner Jugend einen alten kranken Baum ersetzt haben. Eine Vorgehensweise, die die Stadt mittlerweile ablehnt, weil sie nicht effizient genug sei. Gesunde Bäume sollen fallen, damit 2050 eine schöne Allee dort steht.  Wie viele von uns werden bis dahin diesen wunderschönen Wall mit den vielen alten Bäumen, die Schatten spenden und das Klima in der Stadt verbessern, so lückenlos nicht mehr erleben!!  Der Wall wird zudem nicht mehr vernünftig gepflegt, wie es Frau Russ sehr gut beschrieben hat.

Für einen ausdrücklich nicht barrierefreien Aufgang sollen unzählige Bäume unsinnig geopfert werden. Auch dann wird kein Rollstuhlfahrer aus eigener Kraft auf den Wall kommen. Einen einfach zu erstellende Handlauf dagegen gibt es bisher für keinen Wallaufgang. Bauliche Maßnahmen haben sich an die natürlichen Gegebenheiten der Bäume anzupassen. Die barrierefreien Wege in der Altstadt haben Vorrang. Die 35 Linden, die so viel Sauerstoff spenden wie 70.000 junge Bäume, sind zur Fällung allein schon auf nur zwei Wällen vorgesehen.
Wir fordern, die Bäume zu retten, bevor unwiederbringlich Fakten geschaffen werden!!

Willy Fischer
Vorsitzender so!

 

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